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Chronische Entzündungen II – Energie zurückgewinnen - Praxis Dr. Vinkelau

Chronische Entzündungen II – Energie zurückgewinnen

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Wann haben Sie auf die Frage „Wie geht es dir?“ das letzte Mal mit „Blendend!“ geantwortet? Kommen Ihnen Beschreibungen wie „müde, gestresst und energielos“ schon eher vertraut vor? Ständige Abgeschlagenheit kann ein typisches Anzeichen für eine chronische Entzündung sein. Wenn Sie die Trigger beseitigen und Ihr Immunsystem mit den richtigen Lebensmitteln stärken, können Sie schon bald wieder strahlen – voller Power, Gesundheit und Tatendrang!

„Silent Inflammation“ – stille Entzündung raubt Energie

Auch nach einer Nacht mit ausreichend Schlaf, fühlen Sie sich wie gerädert. Sie schleppen sich nur so durch den Tag und würden ohne Kaffee und Schokoriegel womöglich über Ihrem Schreibtisch einschlafen. Dazu diese ständige Wolke aus Verwirrung, die über Ihnen schwebt und Ihre Gedanken vernebelt. Wenn Sie sich kaum noch daran erinnern können, wann Sie das letzte Mal voller Energie und Tatendrang aus dem Bett gesprungen sind, kann es gut sein, dass Sie unter einer chronischen Entzündung leiden. Da hier typische Symptome, die wir von akuten Entzündungen kennen, ausbleiben, etwa Schmerz, Rötung und Schwellung, wird sie auch „silent inflammation“ (= lautlose Entzündung) genannt.

Schlapp, müde und energielos – kein Normalzustand

Was Betroffene schon beinahe vergessen haben: Ein gesunder Körper steckt voller Energie und Lebensfreude. Er braucht keinen Kaffee, um morgens in Gang zu kommen und auch keine ständige Zuckerzufuhr, um Energietiefs zu bekämpfen. Da die Symptome einer chronischen Entzündung eher unspezifisch sind und sich schleichend entwickeln, bleibt die Entzündung oft lange unbemerkt. Viele gewöhnen sich nicht nur an ihre Symptome, sie identifizieren sich nach einer gewissen Zeit regelrecht mit ihnen: „Ich bin nun einmal jemand, der ständig müde und erschöpft ist – ich bin ja auch sehr beschäftigt“ oder „Diese Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden habe ich schon immer – sie gehören einfach zu mir “.

Anzeichen erkennen und Entzündung aufdecken

Was zunächst einmal wichtig ist zu erkennen: Kein gesunder Mensch, sollte dauerhaft unter Beschwerden leiden. Bestehen diese über einen längeren Zeitraum gibt es eine Ursache, der Sie auf den Grund gehen sollten. Häufig steckt eben eine chronische Entzündung dahinter. Diese raubt Ihnen nicht nur Energie und verursacht unangenehme Beschwerden, sie kann bei längerem Bestehen auch zu chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Darmerkrankungen oder Arthritis führen.

Diese Symptome können auf eine chronische Entzündung hinweisen:

  • ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energielosigkeit
  • Muskelschmerzen, bzw. –schwäche
  • unruhiger Schlaf, Nachtschweiß
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Verdauungsbeschwerden bzw. Unverträglichkeiten (etwa Laktose- oder Glutenunverträglichkeit)
  • Häufige Erkältungen und Infektionen (etwa Nasen-Nebenhöhlen-, Mandel- oder Blasenentzündungen)
  • Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit
  • depressive Verstimmungen, überhöhte Reizbarkeit

 

Trigger aufdecken und beseitigen

Chronische Entzündungen können etwa durch nicht ausgeheilte Infektionen mit Bakterien und Viren oder die andauernde Zufuhr von Allergenen wie Amalgam entstehen (Link zu Teil I: „Chronische Entzündungen – Umwelt-Zahnmedizin deckt Herde auf“). Bei den meisten Patienten tragen mehrere Faktoren dazu bei, dass der entzündliche Zustand anhält.

Diese Trigger können wie Brandbeschleuniger auf die Entzündung wirken:

  • psychischer Stress
  • Schlafmangel
  • Rauchen
  • hoher Alkoholkonsum
  • Bauchfett
  • Bakterien, Viren, Pilze
  • Metalle, Titan
  • Lösungsmittel
  • Weichmacher (etwa in Kunststoffen)
    –  verwenden Sie weniger Plastik und setzten Sie auf natürliche Materialien wie Glas
  • Chemikalien und andere Fremdstoffe in Kosmetika, Reinigungsmitteln und Lebensmitteln
    – Verwenden Sie natürliche Alternativen etwa Öko-Reinigungsmittel und natürliche Kosmetika mit weniger Chemikalien und Fremdstoffen; Essen Sie weniger verarbeitete Produkte und mehr „whole foods“ wie Gemüse, Obst, Nüsse und Hälsenfrüchte
    – Tauschen Sie Ihre Produkte nach und nach aus

 

TIPP: Apps wie „CodeCheck“ und „ChemicalMaze“ verraten Ihnen, welche Inhaltsstoffe Ihre Produkte enthalten und ob beziehungsweise wie schädlich diese sind. Gewöhnen Sie es sich an, Etiketten zu lesen und Inhaltsstoffe zu überprüfen. Was sich zunächst aufwändig anhört, wird schnell zu einer Gewohnheit, die sich allemal lohnt.

 

Entzündungsherde im Mund: Umwelt-Zahnarzt aufsuchen

Da die Immunabwehr im Mund beginnt, ist eine gute Mund- und Zahnhygiene entscheidend. Bereits hier können Krankheitserreger, die Entzündungen verursachen, effektiv bekämpft werden. Putzen Sie sich dazu nicht nur regelmäßig die Zähne (mindestens zweimal täglich), sondern verwenden Sie auch Zahnseide und nehmen alle sechs Monate eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch. Wenn Sie Füllungen oder wurzelbehandelte Zähne haben, lassen Sie Ihren Zahnstatus unbedingt von einem Umwelt-Zahnarzt überprüfen. Die neue ganzheitliche Disziplin der Umwelt-Zahnmedizin hat sich darauf spezialisiert, Entzündungsherde im Mund aufzudecken und neue zu vermeiden. Lesen Sie hier (Link zu Teil I: „Chronische Entzündungen – Umwelt-Zahnmedizin deckt Herde auf“) mehr zu diesem Thema und vereinbaren Sie hier einen Termin zur Kontrolle (Link zu Terminvereinbarung).

 

Beugen Sie Entzündungen vor: bewegen, entspannen, gesund ernähren

Ein weiterer Faktor, der bei chronischen Entzündungen oft eine Rolle spielt, ist zu viel Bauchfett. Das Fett um die Körpermitte, auch viszerales Fett genannt, produziert entzündungsfördernde Botenstoffe und wirkt damit wie ein hormonell aktives Organ. Übergewichtige Menschen mit viel Bauchfett sind besonders gefährdet, entzündliche Erkrankungen zu entwickeln. Wenn Sie entzündungsfördernde Substanzen wie Zucker, Alkohol und auch Weißmehlprodukte reduzieren, und dafür entzündungshemmende Nahrungsmittel wie grünes Blattgemüse, Beeren und Ingwer in Ihre Ernährung integrieren unterstützen Sie nicht nur den Heilungsprozess, Sie verlieren damit auch automatisch an Gewicht und Bauchfett. Wer sich zusätzlich viel bewegt, kann sein Übergewicht weiter reduzieren. Das ist allein schon deshalb wichtig, da Bewegung Durchblutung, Sauerstofftransport und Stoffwechsel unterstützt und damit entzündlichen Prozessen vorbeugt. Zusätzlich halten Sie so Ihre Gelenke geschmeidig, an denen sich Entzündungen gerne ansiedeln. Ein weiterer Schutzfaktor, den Sie unbedingt in Ihren Alltag integrieren sollten, ist Entspannung. Denn Stress fördert eindeutig Entzündungsprozesse im Körper. Hier ist nicht nur die Rede von akuten stressigen Phasen im Job. Vor allem der eher leise Dauerstress im Alltag belastet den gesamten Organismus – oft unbemerkt. Wenn Sie besonders hohe Ansprüche an sich selbst haben und ständig auf Hochtouren laufen, gönnen Sie sich regelmäßig aktive Erholungspausen. Nehmen Sie sich etwa mehrmals täglich nur eine Minute Zeit, um tief in den Bauch ein- und auszuatmen. Damit senken Sie Ihren Blutdruck, beruhigen Ihre Gedanken und entspannen den gesamten Körper.

 

Ernährung: verarbeitete Produkte als Brandbeschleuniger

Eine besonders wichtige Rolle bei chronischen Entzündungen spielt die Ernährung. Während viele verarbeitete Produkte entzündliche Prozesse fördern, können natürliche, frische Nahrungsmittel die Entzündungswerte im Blut senken.

Diese 5 Stoffe fördern Entzündungsprozesse und belasten Ihre Gesundheit:

  • Zucker
  • Alkohol
  • Gluten (nicht nur bei Unverträglichkeit; Gluten wirkt grundsätzlich entzündungsfördernd)
  • Weißmehlprodukte
  • Transfette beziehungsweise gehärtete Fette (etwa in Croissants, Keksen und anderen Backwaren, Margarine, Chips und Pommes)

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist das A und O im Kampf gegen Entzündungen. Sie reguliert die Immunreaktion des Körpers, schützt die Zellen und sorgt für eine gesunde Darmflora, die 80 Prozent des gesamten Immunsystems darstellt.

Mit diesen Nahrungsmitteln beugen Sie Entzündungen vor und unterstützen die Heilung Ihres Körpers: 

  1. Beeren: antioxidative Power schützt Zellen
    Ob Blaubeeren, Erdbeeren oder Himbeeren – die Antioxidantien in den kleinen Früchten fangen freie Radikale, stoppen damit oxidative Prozesse und schützen Ihre Zellen.
  1. Kurkuma und Ingwer: ätherische Öle wirken entzündungshemmend
    Kurkuma und Ingwer werden schon seit Jahrtausenden in der traditionellen indischen und chinesischen Medizin verwendet. Zusätzlich zu den ätherischen Ölen wirkt der gelbe Farbstoff Curcumin in Kurkuma als Entzündungshemmer.
  1. Grünes Blattgemüse: Chlorophyll unterstützt körpereigene Detox
    Besonders dunkelgrüne Gemüsearten wie Grünkohl, Spinat und Mangold sind reich an Chlorophyll. Der Pflanzenfarbstoff unterstützt den Körper dabei Schwermetalle und Umweltgifte auszuleiten. Grünes Blattgemüse enthält zudem besonders viele Vitamine und Mineralstoffe wie etwa Vitamin C, Calcium und Eisen, die Ihr Immunsystem stärken.
  1. Knoblauch und Zwiebeln: antibakterielle Wirkung
    Zwiebeln und Knoblauch gehören zu den ältesten Heilpflanzen. Ihre geruchsintensiven Schwefelverbindungen Allicin und Quercetin haben eine starke antibakterielle Wirkung und schützen Sie so vor Infektionen. Roh wirken die Knollen noch effektiver als gekocht.
  1. Kefir, Kombucha und Co: Probiotische Lebensmittel für einen gesunden Darm
    Ist das Verhältnis von nützlichen und unerwünschten Bakterien im Darm außer Balance geraten, steigt das Risiko eine chronische Entzündung zu entwickeln. Wer regelmäßig – am besten täglich – probiotische Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Kefir und Kombucha zu sich nimmt, unterstützt das Gleichgewicht der Darmflora und sorgt damit für ein starkes Immunsystem.
  2. Wilder Lachs, Walnüsse, Leinöl: Omega-3 schützt
    Wildgefangener Lachs und andere fette Fischarten wie Makrele und Hering sind die effektivsten Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Die darin enthaltene Eicosapentaen- (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) hemmen Entzündungen. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass Ihr Fisch wildgefangen ist. Anderenfalls ist er höchstwahrscheinlich mit Antibiotika belastet. Generell sollten Sie aufgrund von Schwermetallbelastungen nicht öfter als einmal pro Woche Fisch essen. Nutzen Sie daher zusätzlich pflanzliche Quellen wie Leinöl, Walnüsse und Chia-Samen. Diese enthalten die ALA (Alpha-Linolensäure), aus der Ihr Körper die biologisch aktivere EPA und DHA bildet. Bei täglicher Zufuhr können auch Vegetarier und Veganer ihren Bedarf mit pflanzlichen Quellen decken.
    TIPP: Die App „WWF-Fischratgeber“ hilft Ihnen dabei die richtige Wahl beim Fischkauf zu treffen.
  1. Knochenbrühe: Aminosäuren reparieren Zellen
    Werden die Knochen von Rindern oder Geflügel besonders lange (bis zu 72 Stunden) gekocht, entsteht eine Brühe, die zahlreiche Aminosäuren und Mineralstoffe enthält. Die Aminosäuren Prolin und Glycin etwa, reparieren gemeinsam mit dem zusätzlich enthaltenen Kollagen, die Zellen, die bei Entzündungen angegriffen werden. Zusätzlich enthält Knochenbrühe L-Glutamin das spezifisch in den Darmwänden wirkt.
  1. Kokosöl: bekämpft Krankheitserreger im Darm
    Die Fettsäuren im Kokosöl bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze im Verdauungstrakt. Die Tatsache, dass Kokosöl zu über 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren besteht, macht es – wie noch immer zu hören ist – nicht „ungesund“. Die weit verbreitete Annahme, dass gesättigte Fettsäuren Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern, ist wissenschaftlich längst widerlegt. Weiterer Bonus von Kokosöl: Sie können es hoch erhitzen, womit es sich besonders gut zum Braten eignet.

 

Gelbe Power gegen Entzündungen:
Veganer Kurkuma-Bananen-Smoothie

Diese Entzündungshemmenden Zutaten unterstützen Ihre Zellen:

  • 150 ml Mandel- oder Nussmilch Ihrer Wahl
  • eine halbe reife Banane
  • 1 EL Chia-Samen (am besten vorher in Wasser fünf Minuten quellen lassen)
  • 0,5 TL Kurkuma
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer (verbessert die Aufnahme von Kurkuma)
  • optional: 1 EL Honig

Pürieren Sie alle Zutaten im Mixer bis eine cremige Konsistenz entsteht.