Chronische Entzündungen I – Umwelt-Zahnmedizin deckt Herde auf

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Wenn Sie unter Allergien, Diabetes oder einer entzündlichen Darmerkrankung leiden, sollten Sie unbedingt einen Umwelt-Zahnarzt aufsuchen. Der Grund: Alle genannten Krankheiten gehen mit einer systemischen Entzündung im Körper einher – Trigger dafür sind häufig im Mund zu finden. Werden diese beseitigt, verbessert sich Ihre gesamte Gesundheitssituation.

Wer keine diagnostizierte Erkrankung hat, aber ständig müde ist, sich abgeschlagen fühlt und zudem unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet, sollte sich auch durchchecken lassen. Diese Anzeichen können Warnsignale einer chronischen Entzündung sein. Und auch wer sich gesund fühlt, sollte natürlich vorsorgen: Ein Blick in den Mund lohnt sich dabei allemal – für strahlende Gesundheit und tägliche Power ohne Entzündungen.

Umwelt-Zahnmedizin: gesund durch ganzheitlichen Ansatz
Umwelt-Zahnmediziner setzten auf einen gesunden Körper auf Basis intakter Zähne und bester Mundgesundheit. Die neue Disziplin der Zahnmedizin hat sich darauf spezialisiert, Entzündungsherde aufzudecken und diese zu entfernen. So gelingt es ihr, den gesamten Organismus zu entlasten und chronische Entzündungen zu lindern. Dazu arbeiten die Zahnmediziner ganzheitlich. Sie betrachten nicht nur den Mund des Patienten, sondern widmen sich seiner Gesundheit in ihrer Gesamtheit. Sie berücksichtigen dazu nicht nur bestehende Krankheiten, Allergien und Unverträglichkeiten, sondern klären auch Symptome ab, die auf solche schließen könnten. Um chronischen Entzündungen vorzubeugen und ihre Patienten bei bester Gesundheit zu halten, verwendet die Umwelt-Zahnmedizin ausschließlich biologische sowie metall- und amalgamfreie Materialien.

Chronisch entzündliche Erkrankungen: Epidemie des 21. Jahrhunderts
Chronisch entzündliche Erkrankungen haben in den industrialisierten Ländern einen rasanten Anstieg erfahren. Die Zahlen der Betroffenen sind in den letzten 50 Jahren um das zehn- bis 15fache gestiegen. Besorgniserregend ist dabei vor allem, dass immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen sind. Zu den Krankheitsbildern gehören unter anderem Asthma, Diabetes Typ 1, Rheuma, Parodontitis, Multiple Sklerose und Erkrankungen des Magen- Darmtrakts wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Was diese Krankheiten alle gemeinsam haben: Ihnen liegt eine systemische Entzündung zugrunde, die den Krankheitsprozess wesentlich antreibt. Um das Befinden der Patienten zu verbessern, ist es also notwendig, die chronische Entzündung auszuschalten oder zumindest zu mindern.

Akute Entzündung: Schutzreaktion des Körpers
Entzündungen gehören zu den biologisch sinnvollen und notwendigen Abwehrmechanismen des Körpers. Dringen Krankheitserreger wie Bakterien und Viren oder Fremdstoffe wie Metalle und Splitter in den Körper ein, wird die Immunabwehr aktiv. Sie zielt darauf ab, die bestehende Gefahr so schnell wie möglich zu beseitigen, um damit die Heilung des geschädigten Gewebes einzuleiten. Eine akute lokale Entzündung ist also eine notwendige Folge der Immunreaktion des Körpers. Ihre Symptome sind meist eindeutig und halten nur ein paar Tage an. Bei einer Erkältung etwa schwillt die Nasenschleimhaut an und bei einem Splitter schmerzt der Finger, wird heiß und rot. Bei chronischen Entzündungen dagegen sind die Symptome diffus und nicht eindeutig zuzuordnen. Daher kann es vorkommen, dass Patienten monate- oder jahrelang mit einer chronischen Entzündung leben, ohne dass diese erkannt wird.

Chronische Entzündung: Notprogramm dauerhaft aktiv
Bei einer chronischen Entzündung ist das Abwehrsystem außer Kontrolle geraten. Es ist nicht mehr in der Lage zwischen echten Gefahren und vergleichsweise harmlose Reizen zu unterscheiden. Die Immunabwehr kämpft gegen sämtliche Einflüsse und kann etwa Stress, Umweltgifte oder eben Entzündungsherde im Mund nicht mehr tolerieren. Das Notprogramm „Entzündung“ ist im Dauereinsatz und greift alles an, was auf den Körper einwirkt. Diese sogenannten Trigger, die heutzutage vielfältig sind, sorgen dafür, dass das einmal entfachte Entzündungsfeuer am Brennen gehalten wird.

Autoimmunerkrankungen – Wenn der Körper gegen sich selbst kämpft
Besteht dieser Zustand über einen langen Zeitraum, greift das Immunsystem bei anhaltender Überaktivierung im schlimmsten Fall sogar die eigenen Zellen an. Hier ist die Rede von Autoimmunerkrankungen. Damit chronische Entzündungen jedoch nicht zum Nährboden für schwerwiegendere Folgeerkrankungen werden, ist es wichtig, erste Anzeichen ernst zu nehmen und ihnen rechtzeitig auf die Spur zu gehen. Im besten Fall suchen Sie dazu einen ganzheitlich arbeitenden Behandler auf, der ihren gesamten Gesundheitszustand betrachtet. Ein Umwelt-Zahnarzt etwa kann Entzündungsherde und Trigger im Mund aufdecken und eliminieren.

Umweltbelastungen treiben Entzündung an
Der chronische Kampf des Immunsystems kann durch Entzündungsherde wie Amalgam oder andere Fremdstoffe entfacht und am Leben gehalten werden. Auch aus einer unvollständig ausgeheilten Infektion, etwa der Mandeln oder des Magen-Darmtraktes, können sich chronische Entzündungen entwickeln. Zudem kann die dauerhafte Zufuhr von Fremdstoffen wie Gluten bei einer Intoleranz oder Nikotin als Trigger wirken. Bei den meisten Patienten tragen mehrere Faktoren zu einem anhaltenden Entzündungszustand bei. Diese können von Weichmachern über Bakterien bis zu Schlafmangel reichen. In unserer heutigen Umwelt muss sich der Körper mit immer mehr Belastungen und Reizen auseinandersetzen. Dies ist ein Grund dafür, dass immer mehr Menschen von chronischen Entzündungskrankheiten betroffen sind. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen und einfachen Tipps können Sie die Trigger jedoch reduzieren und gleichzeitig Ihr Immunsystem stärken (Link zu Teil II: „Entzündungen vorbeugen und das Immunsystem stärken“).

Zahnersatzmaterialien und tote Zähne im Fokus
Zahnersatzmaterialien stehen im Vergleich zu Umwelteinflüssen oder Nahrungsmitteln besonders im Fokus. Sie wirken kontinuierlich auf den Körper ein. Dabei kann jegliche Art von Material individuell unverträglich sein und chronische Entzündungen fördern. Da jeder Körper anders reagiert, ist es für Umwelt-Zahnmediziner entscheidend, für jeden Patienten präventiv das geeignete Material und die individuell beste Therapieoption zu finden. Aber nicht nur Kunststoffe, Metalle oder Keramiken können Trigger sein, auch unerkannte tote Zähne und vernachlässigte Wurzelbehandlungen wirken sich auf den gesamten Organismus aus.

Symptome erkennen und Erkrankung vorbeugen
Da bei chronischen Entzündungen spezifische Symptome wie Schmerz, Rötung oder Schwellung ausbleiben, kann sich das Entzündungsfeuer schleichend und leise im Körper ausbreiten. Patienten fühlen sich oft angeschlagen, leiden unter Muskelschmerzen, Nachtschweiß und vertragen bestimmte Lebensmittel nicht mehr. Die Anzeichen sind unspezifisch und können vielfältig sein. Häufig versuchen Patienten sie auf eigene Faust oder mithilfe entsprechender Fachärzte symptomatisch zu bekämpfen. Viele gewöhnen sich auch ganze einfach so an die Beschwerden, dass sie ein normaler Bestandteil ihres Alltags werden. Häufig werden systemische Entzündungen daher erst durch Folgekrankheiten erkannt.

Damit es dazu nicht kommt, hören Sie auf Ihren Körper und achten Sie auf Symptome. Lassen Sie zudem regelmäßig Ihre Zahn- und Mundgesundheit überprüfen – vor allem, wenn Sie wurzelbehandelte Zähne oder Füllungen haben. Hier lesen Sie, wie Sie Entzündungstrigger bestmöglich vermeiden und Ihr Abwehrsystem stark machen