Mikroskopische-endodontie-zahnarzt-hamburg-amalgamfrei Umweltmedizin-chronische-zahnerkrankungen-zahnmedizin _MG_8361 _MG_8395

MIKROSKOPISCHE ENDODONTIE

Endodontie – nur ein Rettungsversuch.

Unter Endodontologie versteht man einen Teilbreich der Zahnheilkunde, der sich mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes sowie des periapikalen Gewebes befasst. Darunter versteht man einfach gesagt, den „Nerv“ des Zahnes und entzündliche Prozesse die ein Beschwerdebild verursachen.

Wenn es zu Entzündungen oder anderweitigen Schädigungen des Nerven kommt, zielt unsere Behandlung zunächst darauf ab die Vitalität des Zahnes zu erhalten.

Ist eine Karies zu tief in den Zahn vorgedrungen oder der Nerv auf andere Weise zu stark beschädigt, kommt es zu einer akuten Entzündungsreaktion die unweigerlich im kompletten Untergang des Endodontiums mündet. Verwesungsprozesse setzen ein, denen das Immunsystem nicht ohne Hilfe Herr werden kann.

Bei diesen Verwesungsprozessen entstehen Mercaptane und Thioether.

Dies sind organische Intermediärprodukte die lokal toxisch wirken und langfristig immunologische Entzündungsreaktionen triggern.

Selbst mit hoch aufwendigen Aufbereitungsmethoden gelingt es nicht, organisches Gewebe und Mikroorganismen zu 100% aus dem Wurzelkanalsystem des Zahnes zu entfernen.

Die residierenden Bakterien bedingen somit zwangsläufig weiter die Entstehung von Schwefelwasserstoffverbindungen wie Mercaptane und Thioetherverbindungen wie Dimethylsulfide und Diethylsulfide.

Die Toxizität dieser Produkte ist seit mehr als 30 Jahren wissenschaftlich belegt.

Mithilfe einer einfachen Laborunteruchung des Bluts lässt sich testen, ob zum aktuellen Zeitpunkt eine Immunreaktion gegen diese Substanzen stattfindet.

Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen die Spezifität dieser sog. Effektorzelltypisierung (Jacobi_Gresser 2014).

Es hat sich gezeigt, dass Revisionen der Wurzelfüllung oder die Extraktion des Zahnes die Messergebnisse signifikant beeinflussen können und mehr als 90% der Patienten in den Normbereich zurückkehren.

Das Behandlungsziel darf sich also nicht ausschließlich an der Erhaltung eines Zahnes orientieren.

Die Entlastung des Organismus und die Reduzierung von Entzündungsreizen macht es notwendig, eine bevorstehende Wurzelbehandlung kritisch zu beurteilen.

Viele Menschen haben den Wunsch „den eigenen Zahn“ zu behalten und sehen dies als beste Lösung an.

Das ist vollkommen verständlich, lässt aber die immunologische Komponente vollkommen außer Acht.

Denn sobald der Zahn nicht mehr vital ist, der Verwesungsprozess des inneren Weichgewebes eingesetz hat, entstehen die o.g. Thioether und Mercaptane und der Zahn wird damit vom eigenen Immunsystem als „fremd“ markiert. Daher spricht man auch von „toten Zähnen“.

Eine Wurzelbehandlung stellt damit immer nur eine Teilentlastung des Organismus dar. Zur Behandlung wird unter einem Mikroskop das Innere des Zahnes mit Feilen und desinfizierenden Spüllösungen gereinigt.

Wir beraten Sie gerne bezüglich vorhandener Wurzelfüllungen, akuten Entzündungen und führen für Sie die Blutuntersuchung zur Testung Ihrer individuellen Belastung durch.

Sprechen Sie uns an!

KONTAKT

Zahnärztinnen am Rathausmarkt
Dr. med. dent. Birgit Vinkelau (Zahnarzt) & Dr. med. dent. Judith-Marie Müller (Zahnarzt)
Rathausmarkt 19 | 20095 Hamburg | Germany
Koordinaten: N 53.549839 E 9.993245

Tel: +49 (40) 36 46 88 | E-mail: praxis@birgit-vinkelau.de

Sprechzeiten : nur nach Vereinbarung | gerne auch Samstags